Absichten und Konzepte der Internationalen ökumenischen Friedenskonvokation (IöFK)

Die 9. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (Porto Alegre, Brasilien, Februar 2006) beschloss, dass zum Abschluss der Dekade zur Überwindung von Gewalt im Jahr 2010 eine Internationale ökumenische Friedenskonvokation (IöFK) organisiert werden soll. Die Vollversammlung hat auch zu einem breit angelegten Konsultationsprozess im Hinblick der Ausarbeitung einer ökumenischen Erklärung zum "gerechten Frieden" aufgerufen. Dieser Konsultationsprozess, der zur Internationalen ökumenische Friedenskonvokation hin führen wird, bietet mehrere Zugangspunkte und ein weites Spektrum von thematischen und methodologischen Vorgehensweisen.

Die IöFK wird eine große Bandbreite von Menschen zusammenbringen, um vom Frieden Gottes als Geschenk und als Auftrag der gesamten Menschheit Zeugnis abzulegen. Sie will die Friedenshaltung der Kirchen stärken, Gelegenheiten zur Netzwerkarbeit schaffen und unsere gemeinsame Verpflichtung zu Frieden und Versöhnung vertiefen.

 

Die IöFK soll Zeit und Raum bieten, um:

  • den Friedens Gottes und den guten Willen seines Volkes zu feiern;

  • an unserer Friedenstheologie zu arbeiten und jeglicher theologischen Rechtfertigung von Gewalt entgegenzutreten ;

  • uns über unsere Erfolge und Misserfolge auszutauschen und von gelungenen Initiativen zu hören;

  • uns kreative und effiziente Instrumente weiter zu vermitteln, um Gewalt zu verhindern und zu überwinden und Frieden und Gerechtigkeit zu fördern;

  • uns zu einer gewaltlosen, friedlichen und gerechten Theologie und Praxis zu verpflichten;

  • eine Ökumenischen Erklärung zum gerechten Frieden auszurufen.

Die Spirale der Gewalt umdrehen:

Spirale der Gewalt - Spirale der Vernichtung

Spirale der Versöhnung - Spirale des Lebens