Solidaritätsbesuch der „Lebendigen Briefe“ in Myanmar

vom 28. Oktober bis zum 3. November 2010

Eine Gruppe von Kirchenvertreter/innen aus Europa, Kanada und Asien stattete den Kirchen, ökumenischen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Bewegungen in Myanmar vom 28. Oktober bis 3. November als „Lebendige Briefe“ einen Besuch ab. Die Delegation wurde vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) als Zeichen der internationalen ökumenischen Solidarität entsandt.

Im Zentrum des siebentägigen Besuchs stand das Zeugnis der Kirchen Myanmars für einen gerechten Frieden in einem Kontext, der von der Diktatur der herrschenden Militärjunta sowie politischen Unruhen und wiederholten Gewaltausbrüchen in den vergangenen Jahrzehnten geprägt ist.

Lebendige Briefe sind kleine ökumenische Teams, die ein Land besuchen, um den Menschen zuzuhören, von ihnen zu lernen, miteinander über Konzepte und Herausforderungen bei der Überwindung von Gewalt und in der Friedensarbeit zu sprechen und gemeinsam für Frieden zu beten.

Die Delegation der „Lebendigen Briefe“, die nach Myanmar reiste, setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

Internationale Delegierte:

  • Berit Hagen Agøy, Generalsekretärin des Rates der Norwegischen Kirche für ökumenische und internationale Beziehungen, Norwegen
  • Graham McGeoch, Mitglied des ÖRK-Zentralausschusses, Kirche von Schottland, Vereinigtes Königreich
  • Gloria Kalpona Sarker, Abteilung für Frauenfragen, Nationalrat der Kirchen in Bangladesch, Bangladesch
  • Kanonikus John Steele, Anglikanische Kirche von Kanada, Kanada
  • Charlie Ocampo, Asiatische Christliche Konferenz, Australien

Myanmarische Delegierte:

  • Pfr. Saw Shwe Lin, Generalsekretär des Rates der Kirchen von Myanmar

ÖRK-Mitarbeitende:

  • Tara Tautari, Neuseeland
  • Ani Ghazaryan, Armenien