DOV Newsletter - Dezember 2005
Liebe Leserin, lieber Leser!
Im Sinne des diesjährigen Dekaden-Fokus "Gemeinschaften des Friedens für alle", suchen Kirchen in Asien kreativ nach Möglichkeiten, der Gewalt in ihrem jeweiligen Umfeld entgegenzutreten. Diese Ausgabe von "Gewalt überwinden" wird einige wenige der vielen Erfahrungen wiedergeben, die uns über ihr Ringen um Versöhnung und Frieden bekannt sind.

- Das Wandbildprojekt für den Asien-Fokus wurde von der Asiatischen Christlichen Konferenz bei Lei Garcia und Ugatlahi in Auftrag gegeben. Es ist eine Gemeinschaftsarbeit junger philippinischer Künstler, die auch in ihrer Gemeinschaft sozial engagiert sind. Dr. Hope Antone, Lei Garcia und Ugatlahi haben das Wandbild konzipiert.
Geschichten von Gemeinschaften, die sich mit Verbrechen und Strafen auseinandersetzen, aber auch Berichte über Gewalt in der Wirtschaft sind die Beiträge von Menschen, die unmittelbar in dieser Arbeit engagiert sind. Eine interreligiöse Konferenz, die kürzlich auf den Philippinen stattfand, und eine bevorstehende Veranstaltung zum Thema wirtschaftliche Gerechtigkeit in Hongkong sind Beispiele für Initiativen von Kirchen, durch die zivile und religiöse Gruppen für den Dialog und für gemeinsame Bemühungen gewonnen werden sollen. Die Ökumenische Koalition für den Tourismus engagiert sich leidenschaftlich für die öffentliche Diskussion über das Problem der Gewalt im Tourismus. Ferner finden Sie eine Übersicht der aktuellen Entwicklung der Militärausgaben. Dies aus einer von uns kürzlich durchgeführten Studie.
Die Dekade kommt in Schwung! Inmitten von Gewalt setzen sich Kirchen in Asien mit ganzer Kraft für den Frieden für alle Mitglieder der Gesellschaft ein.
Kent Yoder, Programmassistent der Dekade
Gedruckte Ausgaben können Sie vom DOV Koordinationsbüro bestellen.
MilitarismusVon Anfang an war die "Auseinandersetzung mit der zunehmenden Militarisierung unserer Welt, insbesondere mit der Weiterverbreitung von Kleinwaffen und leichten Waffen" ein zentrales Ziel der Dekade zur Überwindung von Gewalt. Der in dieser Ausgabe abgedruckte Artikel über die "Weltmilitärausgaben" ist die Zusammenfassung einer vor kurzem durchgeführten Studie der Dekaden-Praktikantin Abigail Pound. Ihre Untersuchung zeigt, dass die öffentlichen Militärausgaben die Gesellschaft der Mittel für elementare soziale Dienste und für Entwicklungsarbeit berauben. Im Hinblick auf die zweite Hälfte der Dekade wird es wichtig sein, dass die Kirchen mit größerem Nachdruck unsere Regierungen und unsere Nachbarn mit diesem Thema konfrontieren. In einer kürzlich herausgegebenen Erklärung appellierte der ÖRK-Exekutivausschuss an die Kirchen, "ihr einzigartiges Potential zu nutzen", um dem immer stärker werdenden Faktum des Militarismus auf allen Ebenen der Gesellschaft entgegenzutreten. Lesen Sie den zusammenfassenden Bericht "Weltmilitärausgaben". Die Erklärung des ÖRK-Exekutivausschusses zur Kontrolle der Kleinwaffen und leichten Waffen findet sich unter http://www.oikoumene.org/Statement.1250.0.html (in englischer Sprache). |
Strafe und Vergebung in Osttimor
Während eines Besuchs in Osttimor wurde die Versöhnung zwischen Dorfbewohnern, die früher den Milizen angehörten, und den Menschen, die von ihnen misshandelt worden waren, als sie an der Macht waren, häufig als Dringlichkeit zur Sprache gebracht. Ausländische Organisationen, die im Lande tätig sind, haben umfangreiche Programme ins Leben gerufen, um diesem Problem in großem Stil zu begegnen. Ein pakistanisches Mitglied der UN-Polizeitruppe hat uns in die Problematik eingeführt. Er berichtete, dass drei Mitglieder einer Miliz in ihr altes Dorf zurückgekehrt waren, nachdem sie einige Zeit im Exil in Westtimor verbracht hatten. Sofort kochten die Emotionen hoch, denn diese drei Männer hatten einige ihrer Nachbarn verprügelt und eine Reihe von Häusern einschließlich des Kommunalhauses niedergebrannt. Die Mitglieder der Dorfgemeinschaft kamen zusammen, um Gericht über die Milizionäre zu halten. Diese hatten keine andere Wahl, als ihre Verbrechen einzugestehen, denn jeder im Dorf kannte sie und hatte mit eigenen Augen gesehen, was sie getan hatten. Nachdem sie die Geständnisse angehört hatten, sprachen die Dorfältesten das Urteil: "Ein solches Verbrechen muss bestraft werden. Der Gerechtigkeit muss Genüge getan werden."
Die drei befürchteten das Schlimmste und ließen angstvoll ihre Köpfe hängen. Die Dorfältesten fuhren fort: "Ihr habt unsere Häuser und das Versammlungshaus zerstört. Wir haben bereits Baumaterial beschafft, um diese Gebäude wiederaufzubauen. Jeder von euch muss diejenigen Häuser wiederaufbauen, für deren Zerstörung er verantwortlich ist, und dann müsst ihr noch unser Kommunalhaus wiederaufbauen."
Die drei Männer machten sich ans Werk. Sie arbeiteten schwer, und die Dorfbewohner sahen zu, ob sie auch ordentlich arbeiteten. Alle Gebäude wurden rechtzeitig fertig.
Wieder beriefen die Ältesten eine Versammlung ein. Zunächst sammelten sie von allen Dorfbewohnern einen geringen Betrag ein und kauften von dem Geld eine Kuh; diese wurde geschlachtet und ein Festmahl wurde zubereitet. Als alles fertig war, versammelten sich die Dorfbewohner zum Essen. "Ihr habt für eure Verbrechen bezahlt", sagten die Ältesten. "Jetzt wollen wir miteinander dieses Festmahl halten und damit die Vergebung besiegeln."
Für das Verbrechen war bezahlt worden, und es wurde vergeben. Das ist, so sagte der Pakistani, die traditionelle Art, in der hier Probleme gelöst werden, und es ist am besten, wenn Außenstehende sich da nicht einmischen. Andere Modelle oder Ideen würden die Sache nur verwirren.
* Max Ediger, Mitarbeiter des Dokumentationszentrums für einen gerechten Frieden für Aktionsgruppen in Asien (DAGA) mit Sitz in Hongkong.
DAGA-Webseite: http://www.daga.org/home.html (nur in englischer Sprache)
Hanmaeum-Gemeinschaft: Leben spendende Landwirtschaft
Als Nam Sang-do im Jahre 1984 als Pfarrer der Presbyterianischen Baekum-Kirche in das Dorf Jangseong-gun in Südkorea kam, war ihm klar, dass er die Bauern im Dorf bei der Lösung ihrer wirtschaftlichen und ökologischen Probleme unterstützen musste, wenn er seinen seelsorgerlichen Dienst verantwortlich wahrnehmen wollte. Als er sich in seinem neuen Wirkungsbereich niederließ, sah er, dass die Bauerndörfer am Ort mit schlechten gesundheitlichen Bedingungen - Boden und Wasser waren von Chemikalien verunreinigt, die in der Landwirtschaft verwendet werden - und mit einer labilen Wirtschaft zu kämpfen hatten, die das Ergebnis unzureichender Einnahmen aus ihren Erzeugnissen waren.
Im Jahre 1989 rief Pfr. Nam eine Gruppe von Bauern am Ort und Glieder der Presbyterianischen Baekum-Kirche zusammen, die sich mit diesen Problemen auseinandersetzen sollte. Die Gruppe verständigte sich darauf, sich um die Verbesserung der Lebensqualität der Dorfbewohner zu bemühen. Gemeinsam machten sie sich daran, ihre örtliche Wirtschaftslage zu verbessern, suchten nach alternativen Absatzmöglichkeiten für ihre Erzeugnisse und entwickelten neue, umweltfreundlichere Anbaumethoden. Mit der Zeit wurde aus dieser Gruppe eine genossenschaftliche Bauernvereinigung mit dem Namen 'Hanmaeum-Gemeinschaft.'
Die Bauern gingen zu biologischen Anbaumethoden über, die Verwendung von Chemikalien sollte eingeschränkt werden. Gegen schädliche Insekten und Unkraut experimentierten sie mit natürlichen Alternativen zum Einsatz von Chemikalien. Die Bauern entdeckten, dass das Unkraut auf den Reisfeldern mit Wasserschnecken bekämpft werden konnte und dass Sonnenkäfer und Drachenfliegen Insekten vertreiben konnten, die ihren Ernteerträgen Schaden zufügten. Außerdem schuf die Hanmaeum-Gemeinschaft mit den städtischen Märkten ein eigenes Vertriebsnetz; die Erzeugnisse wurden bei den Bauern abgeholt und direkt an die Verbraucher geliefert. Mit dieser Initiative konnten sie die örtliche Wirtschaft stabilisieren und gerechte Preise für ihre Produkte sicherstellen.
Im Jahre 2000 schuf die Hanmaeum-Gemeinschaft das Ausbildungszentrum für Umwelt und Landwirtschaft, durch das umweltfreundliche Anbaumethoden propagiert werden sollen. Es wurden Lehrveranstaltungen eingerichtet, in denen die heutigen und die künftigen Bauern in biologischen Anbaumethoden unterrichtet werden; es wurde ein Bildungszentrum geschaffen, das erwachsenen und heranwachsenden Verbrauchern Erfahrungen in der heimischen Anbaukultur und produktion vermittelt.
* Dieser Bericht wurde bei dem "Leben spendenden Landwirtschaftsforum" vorgelegt, das vom 8. - 14. April 2005 in Wonju, Korea, stattfand. Diese Konferenz war von der Ökumenischen Koalition für Alternativen zur Globalisierung veranstaltet worden.
Der vollständige Bericht findet sich unter: http://www.ccanz.net.nz/rural/korea2.html (nur in englischer Sprache)
Internationaler Gebetstag für den Frieden - 21. September 2005Glaubensgemeinschaften in der ganzen Welt kamen am 21. September zusammen, um miteinander den vom ÖRK eingerichteten Internationalen Gebetstag für den Frieden und den Internationalen Friedenstag der UNO zu begehen. Wenn Sie mehr über Initiativen und Veranstaltungen erfahren möchten, die an diesem Tag stattgefunden haben, dann suchen Sie die Webseite zur Vigil am Internationalen Friedenstag der UNO auf unter: http://www.idpvigil.com/commitments/commitment2005.php. (nur in englischer Sprache); deutsche Texte finden Sie bei: www.gewaltueberwinden.org |
Die Dekade zur Überwindung von Gewalt auf der 9. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen
Plenarsitzung zur Dekade: Junge Menschen überwinden Gewalt
Ökumenische Gespräche: "Kirchen reagieren auf neue Gefahren für den Frieden und die menschliche Sicherheit"
Mutirão-Workshops:
- Globale Prioritäten: Militärausgaben zu Lasten der Bedürfnisse der Menschen
- Dekade zur Überwindung von Gewalt: Engagement der Friedenskirchen in der Vergangenheit und Alternativen zur Gewalt
- Überwindung von Gewalt in den Familien - der Schlüssel zu einem konstruktiven Weg
- Netzwerk "Friede für die Stadt"
- Quo Vadis DOV? Überlegungen zur Halbzeit der Dekade
- Ein anderer Blick auf Gewalt: aus der Sicht der Gesundheit
Und Vieles andere mehr!
Dekaden-Ausstellung: Die Ausstellung soll aus drei Teilen bestehen: Informationen über Gewalt, Kirchen überwinden Gewalt und Zeugnisse für den Frieden. Überwiegend wird sie aus künstlerischen Darstellungen bestehen. Sie wird zugleich ein zentraler Ort sein, an dem sich Dekaden-Leute treffen und etwas von der Arbeit anderer Vollversammlungsteilnehmer/innen erfahren können.
Im Rahmen der Veranstaltungen zur Halbzeit der Dekade ist in Porto Alegre eine Abendfeier für den Frieden geplant.
Besuchen Sie uns auf der Webseite der 9. Vollversammlung des ÖRK: http://www.wcc-assembly.info/de.
MaterialienHandbibliothek Christlicher Friedenstheologie Friedensgutachten Die Friedensmacher Warum Gewalt? Warum nicht Frieden? Chain Reaction (Neu!) Die kommenden Kriege: Ressourcen, Menschenrechte, Machtgewinn - Präventivkrieg als Dauerzustand? (Neu!) Nurturing Peace: Theological Reflections on Overcoming Violence (Neu! ) |
Christen und Muslime knüpfen in Mindanao ein Solidaritäts-Netzwerk
Internationale Muslimisch-Christliche Solidaritäts-Konferenz
22. - 26. August 2005, General Santos City, Philippinen
Angesichts ihrer sozialen und politischen Diskriminierung sind Vertreter/innen des Volkes der Moro in Mindanao zusammengekommen, um bei ihren muslimischen und christlichen Nachbarn um Solidarität zu werben. An der Internationalen Muslimisch-Christlichen Solidaritäts-Konferenz, die vom Nationalen Kirchenrat auf den Philippinen und der Allianz der Moro und Christen einberufen worden ist, nahmen christliche und muslimische Basis-Organisatoren/innen, Diplomaten/innen, katholische Nonnen und Priester, Pfarrer/innen, Imame und Aktivisten/innen teil. Ferner waren 14 internationale Gäste aus acht Ländern gekommen, um ein sichtbares Zeichen internationaler Solidarität aufzurichten und über den Kampf der Moro im größeren globalen Kontext zu beraten. Es entstand eine Atmosphäre des Vertrauens und der Einheit, da die Teilnehmenden zusammengekommen waren, um sich mit Menschenrechtsverletzungen, wirtschaftlicher Entwicklung und dem globalen Krieg gegen den Terrorismus auseinanderzusetzen; das führte schließlich zur Bildung eines neuen muslimisch-christlichen Netzwerks. Das Solidaritäts-Netzwerk für das Volk der Moro auf den Philippinen wird Initiativen zur Lage der Moro auf örtlicher, nationaler und internationaler Ebene organisieren.
Kampagne für globale Prioritäten gestartet
Am 17. Oktober 2005 wurde in New York eine internationale interreligiöse Kampagne zum Thema "Globale Prioritäten" zur Veränderung der Prioritäten der öffentlichen Haushalte gestartet. Die Kampagne "Globale Prioritäten" hat das Ziel, die Stimmen der Menschen aller religiösen Traditionen zu vereinen, um die derzeitigen nationalen und internationalen Prioritäten in der öffentlichen Ausgabenpolitik in Frage zu stellen. Mit einem halben Prozent der weltweiten Militärausgaben könnten jährlich 6 Millionen Kinder vor dem Tod bewahrt werden. Es bedarf langfristiger Bemühungen, um einen Teil der Militärausgaben auf Bildung und Gesundheit umzulenken und auf diese Weise die Millenniums-Entwicklungsziele zu erfüllen. Weitere Informationen finden sich unter: www.globalpriorities.org.
Ökumenische Konferenz über die Globalisierung wirtschaftlicher Gerechtigkeit und sozialer Nachhaltigkeit
8. - 12. Dezember 2005, Hongkong. Vor der 6. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (vom 13. - 18. Dezember) werden sich die asiatischen ökumenischen Organisationen im CVJM-Jugenddorf in Hongkong zur Konferenz über die Globalisierung wirtschaftlicher Gerechtigkeit und sozialer Nachhaltigkeit zusammenfinden. Die Konferenz wird sich mit der Politik der Welthandelsorganisation in Bezug auf die aktuellen Probleme wirtschaftlicher Gerechtigkeit auseinandersetzen und zugleich Glaubensgemeinschaften, Institutionen der Zivilgesellschaft und Basisbewegungen Gelegenheit geben, über ihre Rolle bei der Entwicklung von Alternativen zugunsten gerechterer und nachhaltigerer Volkswirtschaften zu diskutieren.
Für weitere Informationen über diese Konferenz besuchen Sie bitte die Dekaden-Webseite der Christlichen Asiatischen Konferenz unter: http://www.cca.org.hk/issues/DOV (nur in englischer Sprache)
Ökumenische Koalition für den Tourismus
Der Tourismus bietet die Möglichkeit, durch die Begegnung mit anderen Kulturen weltweit Verständigung zu fördern, doch die Tourismusindustrie zieht eine Spur der Umweltzerstörung, eines starken Wirtschaftsgefälles und der Entwürdigung von Menschen hinter sich her. In einer Botschaft zum Welttourismustag am 27. September äußerte der Generalsekretär des ÖRK, Pfr. Dr. Samuel Kobia, seine Sorge über die bleibenden negativen Auswirkungen des Tourismus auf örtliche Gemeinschaften. Kobia ermutigte alle, die in der Dekade engagiert sind, "die entwürdigenden und gewalttätigen Erscheinungen des Tourismus insbesondere in Bezug auf Frauen, Kinder, marginalisierte Gemeinschaften und die Umwelt zur Kenntnis zu nehmen". Er wies besonders auf die Arbeit der Ökumenischen Koalition für den Tourismus (ECOT) hin, die sich vor allem mit den sozialen und ökologischen Dimensionen des Tourismus befasst.
ECOT ist eine ökumenische Organisation mit Sitz in Hongkong; sie bemüht sich um eine Analyse der Form und der Auswirkungen des Tourismus in Asien mit dem Ziel, nachhaltige, authentische und lebensfreundliche kulturelle Begegnungen zu fördern. ECOT fordert von der Tourismusindustrie ein ausgewogenes Verhältnis von sozialer Verantwortung und Freizeitgestaltung. Dazu der Direktor Ranjan Solomon: "Die Kirche und die ihr angeschlossenen Organisationen werden aufgefordert, dem Tourismus alternative Modelle vorzulegen, denen Werte wie Gerechtigkeit, Entwicklung, Achtung vor anderen Kulturen und ökologische Behutsamkeit zugrunde liegen." Mit diesem Ziel vor Augen bemühen sich die Kirchen um ein ganzheitlicheres Konzept für den Tourismus.
Mehr über ECOT finden Sie unter: http://www.ecotonline.org.
Weltweite Militärausgaben
Zusammenfassender Bericht
Im Jahre 2004 erreichten die Weltmilitärausgaben nahezu US$ 1 Milliarde - das sind pro Kopf der Weltbevölkerung durchschnittlich US$ 162; auf die Vereinigten Staaten entfällt davon fast die Hälfte, nämlich 47 % der Gesamtsumme. Nach dem Kalten Krieg war ein Rückgang der Militärausgaben zu verzeichnen; dieser Trend endete im Jahre 1998. Seitdem gibt es wieder einen Aufwärtstrend, wobei die Jahre 2002 - 2004 jährlich einen durchschnittlichen Zuwachs von real etwa 6 % ausweisen (inflationsbereinigt).
Lesen Sie den zusammenfassenden Bericht.







