Dekadenbüro ist Neumitglied der Violence Prevention Alliance

Das Genfer Dekadenbüro ist neu Mitglied der Violence Prevention Alliance (VPA).

VPA ist ein von der Weltgesundheitsorganisation ins Leben gerufenes Netzwerk und besteht aus Mitgliedsstaaten, internationalen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen, welche für die Gewaltprävention arbeiten.

Zweck des Netzwerks ist es, das Engagement zur Gewaltverhütung zu stärken.

Das Dekadenbüro ermutigt die Kirchen, nach VPAs auf örtlicher oder nationaler Ebene Ausschau zu halten und sich diesen anzuschliessen.

Mehr Informationen zur VPA finden Sie hier http://www.who.int/violenceprevention/en/

Internationale Ökumene-Organisationen fordern Weltgemeinschaft zu mehr Engagement für Simbabwe auf

Zwei internationale ökumenische Organisationen appellieren an die UNO, die Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft und die Afrikanische Union, "[ihre] Anstrengungen im Blick auf die sich rapide verschlechternde Lage in Simbabwe zu verstärken". Zu den wichtigsten Anliegen zählen die Bereitstellung von Nothilfe, eine Verschiebung der Stichwahl und die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft, zum Schutz der Menschen einzugreifen. [mehr lesen]

Ökumenisches Team besucht Deutschland: Erfahrungsaustausch über Gewaltlosigkeit

"Lebendige Briefe" aus Mitgliedskirchen des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Burundi, Brasilien, Griechenland und den Vereinigten Staaten werden Deutschland vom 27. Juni bis 4. Juli einen Besuch abstatten und Erfahrungen bei der Überwindung von Gewalt austauschen.

Die Friedensbemühungen der deutschen Kirchen sind Legion. Die Kirchen schulen junge Menschen in gewaltfreien Konfliktlösungsstrategien. Sie ermutigen Christen, Fremde willkommen zu heißen und ihre andersgläubigen Nachbarn kennenzulernen. Sie halten die Erinnerung an die Opfer von Krieg und Verfolgung wach und leisten Versöhnungsarbeit. [mehr lesen]

IÖF-Planung geht weiter: Einladung zu Erklärungen zum gerechten Frieden

Seminare und Theologische Fakultäten in aller Welt haben die Einladung erhalten, Erklärungen zum gerechten Frieden zu erarbeiten und an den ÖRK zu schicken. Eingeladen sind auch Kirchen, Gemeinden und Netzwerke, die sich am Konsultationsprozess im Vorlauf zur Internationalen ökumenischen  Friedenskonvokation (IÖF) beteiligen wollen. Die eingesandten Erklärungen werden auf der DOV-Website veröffentlicht und können kommentiert werden. Bitte senden Sie ihre Beiträge an peacedeclaration (at) wcc-coe.org.

Weltweite Initiative der Kirchen zur Gewaltbekämpfung konzentriert sich auf den Pazifik

Kirchen auf der ganzen Welt beten für die Menschen im Pazifik, denn der pazifische Raum ist Jahresfokus 2008 der Dekade zur Überwindung von Gewalt. Auch die pazifischen Kirchen wollen gemeinsam beten und darüber nachdenken, wie sie den Frieden in ihren Gemeinden am besten fördern können. [mehr lesen]

Quick Links:

Jahresfokus 2008: Pazifische Inseln

Materialien (Diese Seite besteht nur auf Englisch)

ÖRK-Team konfrontiert den "Europameister im Waffenexport" Deutschland mit Frage nach dem Sinn von Kriegen

Fragen des deutschen Waffenexports und ob Kriege wie der im Irak überhaupt Probleme lösen können, sprachen Mitglieder einer Delegation des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) am Dienstagabend beim Besuch im deutschen Bundesverteidigungsministerium in Berlin an. Gesprächspartner war der Parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt (CSU). Deutschland ist eines der ersten Länder, in das der ÖRK, der 349 Kirchen weltweit vereint,... [mehr lesesn]

Menschliche "Habgier" überwinden: Die Reaktion der Kirchen auf die Ernährungskrise

Die Weltpolitiker, die an der Welternährungskonferenz in Rom teilgenommen haben, müssen die Bitte "Unser tägliches Brot gib uns heute" hören, sagen Kirchenvertreter/innen auf der ganzen Welt.

"Das Vaterunser belegt, dass ausreichende Nahrung seit jeher ein zentraler Aspekt der christlichen Vorstellung von einer von Gerechtigkeit und Barmherzigkeit geprägten Welt ist", bemerkt Sushant Agrawal, Direktor der kirchlichen Entwicklungsorganisation CASA (Churches Auxiliary for Social Action) in Indien. "Wenn Gottes Wille geschähe, würde niemand hungern."

854 Millionen Menschen, d.h. jeder achte, leiden heute Hunger. Die aktuelle Krise, ausgelöst durch die rasant angestiegenen Nahrungsmittelpreise, könnte weitere 100 Millionen hinzufügen… [mehr lesen]

 

 

Neues vom Netzwerk

Interreligiöser Marsch gegen Gewalt

Überall in der Welt nehmen Gewalt und Terror zu und haben Folgen für Millionen von Menschen. Sicherheit und wirtschaftlicher Wohlstand sind bedroht.

Ein "Interreligiöser Marsch gegen Gewalt" soll Kanadier und Kanadierinnen zum Protest gegen alle Formen der Gewalt vereinen, darunter: Gewalt gegen Kinder, häusliche Gewalt, Terror, Kriege, Banden, Psychoterror und Diskriminierung älterer Menschen. Der Marsch hat am 20. April 2008 in Halifax begonnen und soll voraussichtlich Ende November in Victoria, B.C., enden. Kanadier aller Religionszugehörigkeiten werden daran teilnehmen. Führende Vertreter/innen der indigenen Gemeinschaften wie aus dem Buddhismus, Judentum, Christentum, Islam, Sikhismus, Hinduismus und aus anderen Glaubensgemeinschaften und persönlichen Hintergründen beteiligen sich an diesem Marsch quer durch Kanada … [mehr lesen]

Asiatisch-Pazifisches Jugendnetz kündigt Foto- und Essaywetttbewerb an

Das Asiatisch-Pazifische Jugendnetz organisiert einen Foto- und Essaywettbewerb für junge Mitglieder der PSI-angeschlossenen Gewerkschaften in Asien und im Pazifik zum Thema menschenwürdige Arbeit für junge Menschen. Wir möchten, dass Sie uns in einer Geschichte erzählen, was "Menschenwürdige Arbeit für junge Menschen" für Sie bedeutet. Und, weil "ein Foto mehr sagt als tausend Worte", wie es heißt, sollten Sie Ihrer Geschichte möglichst auch einige Fotos beilegen. Als Beiträge können Fotos/Geschichten über junge Arbeiter/innen oder junge Gewerkschaftler/innen bei der Arbeit, bei Aktionen, Konferenzen oder Veranstaltungen zur Teamentwicklung eingesandt werden. (Bitte vor dem 31. August einsenden... [mehr lesen]

 

Jugendleiter/innen bauen Netzwerk für den Frieden auf

Der stellevertretende thailändische Premierminister Paiboon Wattanasiritham hat junge Menschen in Asien anlässlich einer Internationalen Konferenz für Jugendleiter/inenn letzte Woche in Bangkok aufgerufen, eine Führungsrolle zu übernehmen und sich für nachhaltige, friedliche und harmonische Gesellschaften zu engagieren. Themen der Konferenz waren der Aufbau von Jugendnetzen für den Frieden und die Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen… [mehr lesen]