Fotos des Besuchs der "Lebendigen Briefe" in Sri Lanka

Keine Waffen

"Keine Waffen" steht auf dem Schild am Eingang des römisch-katholischen Zentrums für soziale Dienste der Diözese Mannar.
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Stilles Gedenken

Das ökumenische Team der "Lebendigen Briefe" gedenkt am 6. August in Mannar zusammen mit tamilischen Witwen und Müttern der Opfer des Krieges. Nach einem Moment der Stille erzählen die Frauen, was mit ihren Männern und Kindern während des blutigen ethnischen Konflikts geschehen ist. Hochauflösende Version

Eine vom Krieg zerstörte Familie

Nagamma erzählt der Delegation der "Lebendigen Briefe" von der Tragödie, die ihre Familie heimgesucht hat. Ihr Sohn Shanmugan wurde 1993 von Soldaten erschossen und enthauptet. Ihre Tochter wurde 1998 bei Bombenangriffen der srilankischen Luftstreitkräfte getötet. Ihr Enkelkind Shalini, das neben der alten Frau steht, wurde taub geboren, weil ihre Mutter während der Schwangerschaft von einer explodierenden Landmine verletzt wurde. Hochauflösende Version

Offene Worte

Aruna Gnanadason vom ÖRK spricht mit dem für Mannar zuständigen Regierungsvertreter.

Kriegsspiele

Dr. Suh Bo Hyung von der Presbyterianische Kirche in der Republik Korea (Südkorea) und Semegnish Asfaw vom ÖRK besucht Kinder in einem Kindergarten in Alankulam, 300 km östlich von Colombo. Diese Tagesstätte wurde im Gedenken an Bischof Ambalanar errichtet und versorgt die Kinder tamilischer Familien, die der Krieg und der Tsunami aus ihrer Heimat vertrieben haben. So können die Eltern tagsüber nach Gelegenheitsjobs Ausschau halten. Die Kleinen haben mit Bauklötzen Maschinengewehre und Raketenwerfer nachgebaut - ein für sie leider vertrauter Anblick.

Dankgebet

Vor der Christusstatue, die vor der vom Krieg zerstörten anglikanischen Christuskirche in Jaffna steht, knien katholische Frauen nieder und beten. Die Statue wurde zum Dank von dort lebenden Christen genau an der Stelle errichtet, wo 1990 eine Granate in die mit Flüchtlingen aller Religionen voll besetzte Kirche eingeschlagen war, ohne zu explodieren. Hochauflösende Version

Fischer erzählen ihre Geschichte

Prof. Eunice Kamara Karanja, römisch-katholisch aus Kenia, hört den Fischern in Jaffna in der Nähe von Point Pedro zu.
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Geschändeter Kriegsfriedhof

Nachdem die Regierungstruppen in der Region Vaharai zu Beginn dieses Jahres die Befreiungstiger von Tamil Eelam besiegt hatten, ebneten sie den Kriegsfriedhof der LTTE mit Bulldozern ein und errichteten darauf ein "Kokosnuss-Forschungszentrum" (wie es auf dem Schild in tamilischer Sprache heißt). Hochauflösende Version

Alle Fotos © Anto Akkara/WCC