Friedenskonvokation: fünf Gewinner im Essay-Wettbewerb

Die Jury-Mitglieder (von links nach rechts): Jec Dan Borlado (Philippinen), Natalie Maxson (Kanada) und Nikos Kosmidis (Griechenland) vor dem Sitz des ÖRK in Genf. Das vierte Jury-Mitglied, Pastorin Sara Faulhafer (Kanada), nahm per Telekonferenz teil.
Fünf Gewinner sind im Essay-Wettbewerb ausgewählt worden, den die Echos-Kommission des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) anlässlich der Internationalen ökumenischen Friedenskonvokation (IöFK), die vom 17. bis 25. Mai 2011 in Kingston (Jamaika) stattfinden wird, organisiert hat.
Echos, die ÖRK-Kommission für junge Menschen in der ökumenischen Bewegung, startete den Wettbewerb im September 2010 zum Thema der IöFK „Ehre sei Gott und Friede auf Erden“. Insgesamt dreißig Essays gingen aus elf verschiedenen Ländern und acht Kirchenfamilien ein. Das Auswahl-Team von Echos tagte gleichzeitig mit dem ÖRK-Zentralausschuss vom 14. bis 18. Februar, um die fünf Gewinner auszuwählen, die an der IöFK in Kingston sowie an der Jugendveranstaltung im Vorfeld der Konvokation teilnehmen werden.
Die Gewinner und Gewinnerinnen sind:
Francis Maberi, Uganda, Kirche von Uganda - anglikanisch
Chrisida Nithzakalzani, Indien, Tamilische Evangelisch-Lutherische Kirche
Lena Schäfer, Deutschland, Evangelische Kirche in Deutschland
Ariel Siagan, Philippinen, Evangelisch-Methodistische Kirche auf den Philippinen
Zisis Siskos, Griechenland, Ökumenisches Patriarchat – östlich-orthodox
Zwölf der herausragenden Essays werden zur Vorbereitung auf die Konvokation in einem E-Buch veröffentlicht werden und als Material für ökumenische Netzwerke dienen, die die Arbeit für Frieden und Gerechtigkeit fortsetzen werden. Zum Zeitpunkt der IöFK wird das E-Buch auf der Jugend-Seite der ÖRK-Website und der IöFK-Website zum kostenlosen Download zur Verfügung stehen. Ausgewählte Essays decken die vier Themenbereiche der IöFK ab: Frieden in der Gemeinschaft, Friede mit der Erde, Friede in der Wirtschaft, Friede zwischen den Völkern.
„Die Ergebnisse dieses Prozesses legen Zeugnis von der tiefen Bereitschaft junger Menschen in den Kirchen ab, theologisch nachzudenken und sich aktiv für die Überwindung von Gewalt zu engagieren“, erklärte die Jury in einer Präsentation vor dem ÖRK-Zentralausschuss im Februar.
Die Jury erfüllte eine nach eigenen Worten „schöne und herausfordernde Aufgabe“ und nutzte Webkonferenz-Tools, um die Beteiligung eines Jurymitglieds vom kanadischen Ontario aus zu ermöglichen.
Unter dem Vorsitz von Natalie Maxson, einer ehemaligen Programmreferentin des ÖRK-Jugendreferats, stellte die Jury bald fest, dass sich bei der Auswahl der besten Essays Konsens abzeichnete. In die engere Auswahl kamen 12 Essays, die aufgrund inhaltlicher Qualitätskriterien ausgewählt wurden. In den darauf folgenden Diskussionen ging es um eine ausgewogene Vertretung (z.B. im Blick auf Region, Geschlecht, Land, Konfession, ökumenische Erfahrung, Konzentration auf ein IöFK-Unterthema) und die Festlegung von Unterkriterien für die Auswahl der fünf Gewinner-Essays.
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