Die Aufgabe des Dekade-Büros des Ökumenischen Rates der Kirchen

Das Dekade-Büro des Ökumenischen Rates der Kirchen hat die Rolle eines Katalysators für die Dekade. Seine Hauptaufgabe ist nicht programmatischer Art, sondern liegt in den folgenden Bereichen:

  • Bewusstseinsbildung - Gewalt verstehen und Gewaltfreiheit lernen

  • Verbreitung von Informationen - Projekte zur Prävention und Überwindung von Gewalt bekannt machen

  • Netzwerkbildung - Initiativen und Akteure in Kontakt bringen und Zusammenarbeit fördern

Dafür stehen vor allem die folgenden Instrumente zur Verfügung:

Webseite - das wichtigste Instrument der Dekade für die Verbreitung von Informationen und für Kommunikation (rund 200'000 Hits pro Monat).

Jährlicher Fokus der Dekade zur Überwindung von Gewalt in einer bestimmten Region, um die Kirchen dieser Region für die Dekade zu mobilisieren und zu sensibilisieren, dies vor allem durch Regionale Ökumenische Organisationen und Nationale Kirchenräte. Der Fokus hat ein bestimmtes Thema und ein Logo, er hebt die Arbeit in der Region hervor und ermutigt die Kirchen zu gezielter Zusammenarbeit im Bereich der Überwindung von Gewalt.

Internationaler Gebetstag für den Frieden - seit 2004 gewinnt der Aufruf des ÖRK zum Gebet für Frieden am Internationalen Tag des Friedens am 21. September in den Kirchen und Gruppierungen weltweit an Bedeutung.

e-news - kostenlose elektronische Informationen in vier Sprachen für Abonnenten. Die Absicht ist, alle zwei Wochen Informationen oder Links zu verbreiten.

Informationsbrief - eine gedruckte Publikation für das Dekade-Netzwerk, die zwei mal pro Jahr in vier Sprachen veröffentlicht wird.

Gelegentliche Publikationen oder Videos - Die Studienhilfe "Warum Gewalt? Warum nicht Frieden?" der Dekade gibt es in etwa einem Dutzend Sprachen und wurde schon weit über 60'000 Mal versandt, teilweise über Internet. Eines der neuesten Videos ist "Religion, Power and Violence", ein pädagogisches Hilfsmittel für inter-religiöse Überlegungen. 

Das Dekade-Büro ermutigt Kirchen, sich auf lokaler und nationaler Ebene den Anstrengungen zur Gewaltprävention im Sinne der Violence Prevention Alliance der Weltgesundheitsorganisation anzuschliessen. Gewaltprävention als Priorität des Gesundheitswesens ist ein praktischer und unerlässlicher Ansatz zur Gewaltüberwindung.